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Religion - ein Fragenkatalog...

Hier gibt es einen gemischten Fragenkatalog zum Thema Religion (im Aufbau)

Zeitgeschichte mit Ereignissen und Hintergründen

Leichte Fragen sind mit leichte Geschichtsfragen und anspruchsvolle Fragen mit anspruchsvolle Geschichtsfragen gekennzeichnet.
Religion und Ethik

Haben auch Sie interessante Fragen mit Antworten?

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Antworten und mehr
1) Wie heißen die 4 Evangelien?
2) Wie nennt man ein spezielles Buch, in dem die 4 Evangelien direkt nebeneinander verglichen gelesen werden können?
3) Was versteht man unter einem Zölibat?
4) Welches System charakterisiert die indische Gesellschaft?
5) Was versteht man unter einem "Talent" zu Jesu Zeiten?
6) Was hat es mit den Qumranrollen auf sich?
7) Was war der Sabbat?
8) Was ist eine Mitra?
9) Was versteht man unter Apokryphen?
10) Jerusalem wird auch als `Heilige Stadt` bezeichnet.
Welche Religionsgruppen prägen den Begriff?
11) Wie bestimmt man zeitlich den jährlichen Ostersonntag und Pfingstsonntag und was verbirgt sich hinter Ostern und Pfingsten?
12) Was wird in der Religion unter "Passion" verstanden?
13) Was hat es mit einem Ziborium auf sich?
1) Nach den Aposteln Markus (kein Apostel - hieß richtig Johannes Markus und erhielt Material von Apostel Paulus,
Matthäus,
Lucas
und Johannes

2) Die SYNOPSE - aus dem Griechischen "die Zusammenschau"; die 4 Evangelien sind eng miteinander verwandt und geben im Wesentlichen eine identische Darstellung ab. Die Synopse zeigt nebeneinader kleine Unterschiede in Erzählung und Formulierung der Evangelien auf.

3) Beim Zölibat handelt es sich um den Begriff der Ehelosigkeit, die seit dem 5. Jahrhundert für katholische Priester gilt. Hintergrund ist die vorgeschriebene Reinheit, die nach den Weihegraden erforderlich ist.

4) Das Kastensystem im Hinduismus gliedert die indische Gesellschaft in 4 wesentliche Gruppierungen (Varna):

- die Brahmanen (sie gehören dem Priesterstand an und befinden sich an der Spitze)
- Kshatriyas: hohe Ämter für Administration, Fürsten und Krieger - die sogenannten "Herrschenden"
- Vaishyas (auch Waischja geschrieben=der Siedler, traditionell Bauern, Handelsleute, Kaufleute, Grundbesitzer, Landwirte)
- die Schudras - die Gruppe umfaßt Handwerker, Pachtbauern, Tagelöhner; diese haben dienenden Charakter - mehr per Knopfdruck...

Eine 5. Gruppe stellt die "Unberührbaren" auch Kastenlose genannt (Paria) dar. Diese soll mit der Urbevölkerung Südindiens einen Bezug haben; sie wurden geduldet aber lebten vorwiegend isoliert, was sich seit 1948 gelockert hat. Beruflich gesehen waren es Landarbeiter, niedere Diener mit unreinen Charakter, da sie mit Blut (Schlachter, Geburtshelfer und sogar Totengräber!) Berührung kamen.
Einer Theorie nach kann es sein, dass die Gruppierungen etwas mit der Hautfarbe zu tun haben konnten: Je heller desto mehr Ansehen.
5) Ein Talent ist ein Gewicht, mit dem man Silber- oder Goldmünzen wiegen konnte. In der Bibel spricht Jesus in seinen Gleichnissen von Zentnern oder Pfunden. Ein Talent konnte durchaus zwischen 500 und 3500 EUR wert sein. In der Antike gab es für ein Talent auch schon mal ein Segelschiff! Später bekam ein Talent seine heutige Bedeutung. Die Fähigkeit einer Person konnte in Talenten festgelegt werden.

6) Die Qumranrolllen vom Toten Meer dokumentieren auf geheimnisvolle Art und Weise, was zwischen 250 vor Christus und etwa 40 nach Christus geschehen ist. Unbekannte Texte über die Urchristen und Jesus vermitteln ein spannendes Bild über die damalige Zeit. Für die heutige Kirche allerdings Explosivstoff...

7) Bei den Juden handelt es sich um den letzten Tag der Woche (laut unserer Wochentage der 6. Tag), an dem nicht gearbeitet werden durfte (von Freitag Abend bis Samstag Abend). Dieser Tag war geprägt von Gottesdiensten und Ruhe. Heute findet man das Wort auch in der Umgangssprache wieder (wenn Sabbat ist, wir die Arbeit nieder gelegt).

8) Eine Mitra ist eine Bischofsmütze, die bei liturgischen Amtshandlungen aufgesetzt wird. Im Abendland (z.B. Babylonien und Assyrien) handelte es sich um eine Königsmütze. Von einem Frauenhaarband war in der Antike die Rede...

9) Apokryphen sind Schriften, die aus verschiedenen Gründen nicht in den Kanon der Bibel aufgenommen wurden. Sie konnten beispielsweise nicht rechtzeitig mit aufgenommen werden oder auch nicht in das Bild der Bibel passen. Apokryphen galten als geheime oder verborgene Schriften, die später Einfluss auf die verschiedenen Konfessionen der Kirche hatten.

10) Jerusalem ist für die Juden (der Israelitische Tempel - zahlreiche Erwähnungen im Alten Testament, die Klagemauer, der Tempelberg),
für die Christen (Jesus wirkte hier, wurde gekreuzigt und ist wiederauferstanden)
und für Muslime (Mohammeds Aufstieg in den Himmel zur weit entferntesten Moschee - die Gebetsrichtung lag zeitweise in Richtung Jerusalem, danach in Richtung Mekka) ein bedeutender Ort.

11) Das Osterfest verkörpert die Kreuzigung und Auferstehung Jesu. Der Zeitpunkt des Ostersonntags wird berechnet, indem man zunächst den Vollmond nach Frühlingsanfang (21. Juni - Sommersonnenwende) abwartet. Der darauf folgende Sonntag ist Ostersonntag.

Pfingsten ist das christliche Fest zur Ausgießung des Heiligen Geistes (Apostelgeschichte); datiert wird der Pfingstsonntag als 7. Sonntag nach Ostern. Das jüdische Erntedankfest findet zeitgleich statt.

8) Darunter versteht man die Leidenschichte Jesu Christi von der Gefangennahme bis zur Kreuzigung.

 

  8) In der katholischen Kirche als Aufbewahrungsmittel für Hostien verwendet.

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