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Umgangssprache, Redewendungen, Sprüche

- Bedeutungen und Herkunft...

Hier gibt es einen gemischten Fragenkatalog zum Thema Umgangssprache zum mitmachen und ergänzen

Vorschläge mit interessanten Redewendungen und deren Bedeutung werden gern entgegengenommen...

Die Lösung leuchtet auf, wenn der Mauszeiger auf das ? zeigt
- per Klick gibt es meist zusätzliches Wissen zur Antwort über den wiki-Link, dessen Zielseite durch  GNU  - Lizenz und  WikipediaLizenzbestimmungen_Commons_Attribution-ShareAlike_3.0_Unported  von  Wikipedia
frei verfügbar und veränderbar ist.
Antworten und mehr
Umgangssprachliche Redenwendungen stammen zum größten Teil
aus Mittelalter und Tierwelt!
1) ...den Löffel abgeben
2) ...das ist doch erst die Spitze des Eisbergs
3)    ...die Schäfchen ins Trockene bringen.
4) ...da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt!
5) ...herein, wenn`s kein Schneider ist!
6) Du hast wohl einen Schalk im Nacken!
7) Jemanden am Schlafftichen zu packen kriegen
8) Ich glaube mein Schwein pfeift!
9) "Du willst mir wohl einen vom Pferd erzählen!"
10) "Bis zum St. Nimmerleinstag..."
11) "...jemanden einen Bären aufbinden"
12)    "...mit dem ist nicht gut Kirschen essen!"
13) Bei jemandem einen Stein im Brett haben
14) "...Dich hat wohl der Hafer gestochen!"
15) "Der kann bleiben, wo der Pfeffer wächst!"
16) "Ach du grüne Neune!"

Buchtipp: Deutsche Redensarten und was dahintersteckt
Das Standardwerk. Das geht auf keine Kuhhaut. Aus der Pistole geschossen. Der lachende...
1) Im Mittelalter war der Löffel ein wertvoller Gegenstand, der auch schon einmal aus Edelmetallen wie Silber oder Gold hergestellt war. Wenn ein Familienmitglied starb, wurde der Löffel weitergegeben. Diese Redewendung hat sich bis heute erhalten für Menschen, die das Zeitliche segnen. Allerdings hat der Löffel heute an Bedeutung verloren.

2) Der größte Teil des Eisbergs liegt unter Wasser. Im Umgangsprachlichen meint man, dass noch einiges zu erwarten ist sowohl im guten wie im schlechten Sinne...

3) Hier geht es in den verschiedensten Bereichen darum, etwas Wertvolles in Sicherheit zu bringen. Insbesondere in der Finanzmarktkrise wollten viele Menschen ihr Geld in Sicherheit wissen. Es geht wohl fast immer um Geld, Hab und Wohl... Schafe sind bei Regen gewissen Gefahren ausgesetzt, die es gilt abzuwenden. Tiere müssen häufig im übertragenen Sinne für Redensarten herhalten.

4) Ein Hund, der in der Pfanne eigentlich nichts zu suchen hat, steht symbolisch für einen verrückten Vorgang, ein unlogisches Vorgehen oder für eine verkehrte Welt

5) Dieser Spruch stammt aus der Zeit der Seuchen und Plagen und geht auf das Sensenwerkzeug zurück, mit welchem die Wiese geschnitten wird. In alter Zeit fürchtete man symbolisch, der Tod könnte in Form eines Sensenmannes an der Tür anklopfen. Der Schneider hatte nichts mit Mode oder Kleidung zu tun. Das Wort entstand ursprünglich aus "Schnitter", was nichts Gutes verhieß.

6) Jemand, der gern Blödsinn und Späße macht. Der Schalk ist ein Witzbold oder Schelm, der auch zu hinterlistigen Scherzen aufgelegt ist

7) Bedeutet, jemanden (am Hemdkragen wörtlich gesehen) zu fassen kriegen, was heißen kann, diese Person zu erwischen, einer Tat zu überführen oder einfach einzufangen

8) Schweine grunzen normalerweise nur. Man will damit zum Ausdruck bringen, dass etwas passiert, was eigentlich nicht im Bereich der Normalität oder des Möglichen liegt.

9) Der Spruch ansich deutet darauf hin, dass jemand versucht zu täuschen ähnlich wie "jemanden einen Bären aufbinden". Es gibt verschiedene Erklärungsversuche, was die Herkunft betrifft. Die beste Erklärung geht meiner Meinung nach auf die Antike zurück: Die Geschichte vom trojanischen Pferd, welches heute auch als Internetschädling begrifflich bekannt ist (der Trojaner auf dem Rechner).

10) Der St. Nimmerleinstag (Heiligenname erfunden) stellt einen Tag/Datierung dar, der niemals eintreten wird. Im Umgangsprachlichen bringt man damit zum Ausdruck, dass man wohl ewig warten kann, bis etwas geschieht oder ein Ereignis eintritt. Der Ausdruck geht auf das Mittelalter zurück...näheres bei klick auf das Fragezeichen...

11) Die Redensart hat mit Betrug und Irreführung zu tun und geht aller Wahrscheinlichkeit auf eine Geschichte zurück, bei der Jäger als Pfand für eine nicht bezahlte Trinkschuld einen Bären eintauschen wollen, der dann wohl angebunden werden konnte...

12) Nur mit Leuten, denen man vertrauen kann, sollte man sich einlassen - ansonsten kann ein angenehmes Treffen oder das gemeinsame Kirschenessen unangenehme Folgen haben. Auch hier geht die Herkunft auf das Mittelalter zurück...mehr über die linke Maustaste...

13) Man steht hoch im Kurs bei jemandem, grosse Aktzeptanz. Geht auf ein mittelalterliches Brettspiel zurück - näheres im Fragezeichen...

14) Man denkt zunächst an Pferde, die wildes Verhalten entwickeln, weil Ihnen etwas weh tut. Ursache kann dann der Hafer sein, welcher nicht richtig gedroschen wurde, dessen Spelzen bei der Verdauung stechen können. Der Hafer hat im Rennsport allerdings noch eine wichtige Bedeutung. Die Pferde erhalten durch anteilige Haferfütterung einen nicht zu unterschätzenden Energieschub. Daraus entstand die Redewendung "du bist wohl vom Hafer gestochen worden!" Damit sind Reaktionen von Menschen gemeint, die im ersten Moment für unnormal gehalten werden. Das kann eine Überreaktion oder auch ein Fehlverhalten sein, welches auch durch körperliches Unwohlsein ausgelöst werden könnte. Viele Redensarten und Sprüche finden ihren Ursprung in der Tierwelt oder im Mittelalter.

15) Der Pfeffer wächst in fernen Ländern wie Indien. Das Sprichwort meint, dass man jemanden loswerden möchte und ihn möglichst weit wegschicken möchte. Man könnte auch das Sprichwort - jemanden in die Wüste schicken - fast gleichbedeutend verwenden...es wird aber auch gern ausgesprochen, wenn man nur kurz aus einer misslichen Situation heraus auf jemanden -sauer- ist.

16) Die grüne 9 findet ihren Ursprung in den Spielkarten. Sie steht für bevorstehendes Unheil...

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